Allgemein

Forschung

Das Projekt ist mit mehreren Forschungsprojekten verbunden. Lokale Recherchen der Solothurner Historikerin Edith Hiltbrunner und punktuelle Interviews in diversen Regionen des Kantons Solothurn bilden den Kern des Vorprojekts «Verschiebungen 18/18. Eine szenografische Annäherung an den Landesstreik». Die angewandten Methoden der Arbeit mit Zeitdokumenten fliessen in die Werkstattgespräche mit den künstlerischen Leitungen aus den Gastkantonen und -städten ein.

Im März 2016 ist vom Schweizerischen Nationalfonds SNF das Forschungsprojekt «Krieg und Krise: Kultur-, geschlechter- und emotionshistorische Perspektiven auf den schweizerischen Landesstreik vom November 1918» der Universität Bern bewilligt worden. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Brigitte Studer, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich, wissenschaftliche Mitarbeit Dr. Roman Rossfeld. Vom vorgesehenen Austausch zwischen Theater und Forschung erwarten wir für die Produktion genauere Kenntnisse über die Haltung der Arbeitgeber und die Geschlechterverhältnisse z.B. in Bezug auf die wenig untersuchte Rolle der Frauen im Landesstreik sowie zur Rezeptionsgeschichte der Ereignisse vom November 1918.

Nicht zuletzt ist das Theaterprojekt selbst Gegenstand der Forschung zur Untersuchung der Produktion von Geschichtsbildern und Identifikationsmustern. Eine entsprechende Eingabe des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich fög, bei der Kommission für Technologie und Innovation kti resp. beim SNF ist für Herbst 2016/Frühling 2017 in Vorbereitung; Projektleitung Dr. Patrik Ettinger.